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Import:Schwedische Architektur: Unterschied zwischen den Versionen

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Trotz dieser Einsätze war der Wohnstandard in Schweden äußert niedrig. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] begann man mit großen Bauprojekten zur Behebung der Wohnungsnot und zur Hebung des Wohnstandards, die in der Mitte der 60er Jahre in das von der Regierung ausgerufene [[Millionenprogramm]] mündeten, nämlich den Bau von 1 Million neuer Wohnungen innerhalb von 10 Jahren (bei einer Bevölkerung von 7,8 Millionen). Nicht nur wurden ganze Schlafstädte (bzw.~viertel in kleineren Städten) in kurzer Zeit aus dem Boden gestampft, auch viele Stadtzentren wurden [[Schleifung|geschleift]], um modernen, funktional geplanten Einkaufs- und Bürozentren Platz zu machen. Die riesigen Bauprojekte wurden von neu entstandenen großen Architektenbüros geplant und geleitet, wobei die Qualität oft der Massenproduktion weichen musste.
Trotz dieser Einsätze war der Wohnstandard in Schweden äußert niedrig. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] begann man mit großen Bauprojekten zur Behebung der Wohnungsnot und zur Hebung des Wohnstandards, die in der Mitte der 60er Jahre in das von der Regierung ausgerufene [[Millionenprogramm]] mündeten, nämlich den Bau von 1 Million neuer Wohnungen innerhalb von 10 Jahren (bei einer Bevölkerung von 7,8 Millionen). Nicht nur wurden ganze Schlafstädte (bzw.~viertel in kleineren Städten) in kurzer Zeit aus dem Boden gestampft, auch viele Stadtzentren wurden [[Schleifung|geschleift]], um modernen, funktional geplanten Einkaufs- und Bürozentren Platz zu machen. Die riesigen Bauprojekte wurden von neu entstandenen großen Architektenbüros geplant und geleitet, wobei die Qualität oft der Massenproduktion weichen musste.


[[Image:Stockholm University-Allhuset.jpg|thumb|left|Ralph Erskine: [[Universität Stockholm]], Allhuset]]
Mit der Ölkrise [[1973]] ging das Millionenprogramm zu Ende. Schon davor waren kritische Stimmen laut geworden gegen die schematische Massenarchitektur und die negativen sozialen Folgen, die diese Massenbauten mit sich führten.
Mit der Ölkrise [[1973]] ging das Millionenprogramm zu Ende. Schon davor waren kritische Stimmen laut geworden gegen die schematische Massenarchitektur und die negativen sozialen Folgen, die diese Massenbauten mit sich führten.


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