Dänemark: Unterschied zwischen den Versionen
→Bevölkerungsstruktur
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Die Bevölkerung Dänemarks ist sehr homogen, knapp 90 Prozent der Bevölkerung sind [[Dänen]]. Im Süden Jütlands besteht mit der deutschen Minderheit eine nationale Minderheit. Hinzu kommen Angehörige anderer skandinavischer Völker und besonders seit Ende des 20. Jahrhunderts Menschen mit Migrationshintergrund, vor allem aus der Türkei und Osteuropa. Im Jahre 2017 waren 11,5 % der Bevölkerung im Ausland geboren.<ref>{{ | Die Bevölkerung Dänemarks ist sehr homogen, knapp 90 Prozent der Bevölkerung sind [[Dänen]]. Im Süden Jütlands besteht mit der deutschen Minderheit eine nationale Minderheit. Hinzu kommen Angehörige anderer skandinavischer Völker und besonders seit Ende des 20. Jahrhunderts Menschen mit Migrationshintergrund, vor allem aus der Türkei und Osteuropa. Im Jahre 2017 waren 11,5 % der Bevölkerung im Ausland geboren.<ref>{{cite web |url=http://www.un.org/en/development/desa/population/migration/publications/migrationreport/docs/MigrationReport2017_Highlights.pdf |title=Migration Report 2017 |author=<!--Not stated--> |publisher=UN |access-date=2018-09-30 |language=en}}</ref><ref>{{Literatur |Titel=Origins and Destinations of the World’s Migrants, 1990-2017 |Sammelwerk=Pew Research Center's Global Attitudes Project |Datum=2018-02-28 |Online=http://www.pewglobal.org/2018/02/28/global-migrant-stocks/?country=DK&date=2017 |Abruf=2018-09-30}} | ||
{{cite book | |||
|date = 2018-12-02 | |||
|title = Origins and Destinations of the World’s Migrants, 1990-2017 | |||
|series = Pew Research Center's Global Attitudes Project | |||
|volume = Band 37, Nr. 6 | |||
|page = 659-672 | |||
|ISSN = 1469-9710 | |||
|url = http://www.pewglobal.org/2018/02/28/global-migrant-stocks/?country=DK&date=2017 | |||
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Die deutsche Minderheit nimmt – wie die dänische Minderheit im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein – eine Sonderstellung ein. Die meisten der etwa 15.000 bis 20.000 sich selbst als Deutsche Volksgruppe Bezeichnenden leben dicht an der Grenze zu Deutschland; ihr Bevölkerungsanteil beträgt im Gebiet Nordschleswig (entsprach bis zur Gebietsreform 2007 dem Amt [[Sønderjylland]]) etwa 6 bis 10 %. 1955 regelten Deutschland und Dänemark die Rechtsfragen in zwei Grundsatzerklärungen, den Bonn-Kopenhagener Erklärungen: Die jeweilige Minderheit erhielt unter anderem Förderungen für ihre Schulen, Büchereien, Pfarrämter etc. sowie die Anerkennung der eigenen Schulabschlüsse und auch politische Privilegien.<ref>[http://tyskland.um.dk/da/om-tyskland/danske-mindretal-i-sydslesvig/den-dansk-tyske-mindretalsordning/ Dänisches Außenministerium: ''Den dansk-tyske mindretalsordning'']</ref> | Die deutsche Minderheit nimmt – wie die dänische Minderheit im deutschen Bundesland Schleswig-Holstein – eine Sonderstellung ein. Die meisten der etwa 15.000 bis 20.000 sich selbst als Deutsche Volksgruppe Bezeichnenden leben dicht an der Grenze zu Deutschland; ihr Bevölkerungsanteil beträgt im Gebiet Nordschleswig (entsprach bis zur Gebietsreform 2007 dem Amt [[Sønderjylland]]) etwa 6 bis 10 %. 1955 regelten Deutschland und Dänemark die Rechtsfragen in zwei Grundsatzerklärungen, den Bonn-Kopenhagener Erklärungen: Die jeweilige Minderheit erhielt unter anderem Förderungen für ihre Schulen, Büchereien, Pfarrämter etc. sowie die Anerkennung der eigenen Schulabschlüsse und auch politische Privilegien.<ref>[http://tyskland.um.dk/da/om-tyskland/danske-mindretal-i-sydslesvig/den-dansk-tyske-mindretalsordning/ Dänisches Außenministerium: ''Den dansk-tyske mindretalsordning'']</ref> | ||