Tirpitz

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Tirpitz
Tirpitz is located in Denmark
Tirpitz
Koordinaten 55°33′01″N 8°10′20″E / 55.550401°N 8.172243°E / 55.550401; 8.172243Coordinates: 55°33′01″N 8°10′20″E / 55.550401°N 8.172243°E / 55.550401; 8.172243
Kontakt
Adresse Tirpitz
Tirpitzvej 1
6857 Blåvand
Telefon +45 7522 0877
Fax +45 -
Webseite www.tirpitz.dk
E-Mail vam@vardemuseum.dk

Die Tirpitz-Stellung zeigt, wie auch alle anderen Bunker, den Wahnsinn, den Irrglaube das Krieg von irgendeiner Seite gewonnen werden kann. Insbesondere diese Anlage zeigt, aber auch das die schwer zu beseitigen Hinterlassenschaften ein zweites friedliches positivbesetztes Leben haben können. So wurde aus der Tirpitz-Stellung ein Museum das mehr als nur die Geschichte dieser Stellung oder des Westwall zeigt. Neben der wechselnden Ausstellung sind auch drei Dauerausstellungen zu bewundern. Den skjulte vestkyst (die verborgene Westküste), Rav - havets guld (Das Gold des Meeres) und En hær af beton (Eine Armee aus Beton).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 1944 begann die deutsche Besatzungsmacht unter Generalfeldmarschall Erwin Rommel mit dem Bau der Bunkeranlage, zu ihr gehörten die größten Bunker in Rommels gesamter Küstenverteidigung. Die Anlage sollte bis September 1945 fertiggestellt werden.

Modell des Artilleriebunkers Tirpitz 2 im Museum Blavand

Die Tirpitz-Stellung sollte mit vier 38-cm-Schnellladekanonen das Meeresgebiet vor der Einfahrt nach Esbjerg decken. Die beiden Artilleriebunker bestanden je aus 2000 m³ Beton, die gesamte Stellung aus 6000 m³.

Der Plan für die Tirpitz-Stellung sah zahlreiche Bunker vor:

  • zwei Kanonenbunker für 38-cm-Geschütze auf Doppellafetten
  • zwei Munitionsbunker
  • ein Feuerleitbunker
  • zwei Zugbunker mit Flakgeschütz
  • sechs Mannschaftsbunker
  • zwei Schwere Flakbunker

Die meisten der geplanten Bunker wurden bis zur Befreiung Dänemarks von der deutschen Besatzung nicht gebaut, die beiden Geschützbunker waren im Rohbau größtenteils fertiggestellt.

Kanonenbunker:

  • Grundfläche: 25,3 m × 22,6 m
  • Höhe: 10,6 m
  • Außenwände und Decke: 3,5 m
  • Innenwände: 1,0–1,5 m
  • Boden: 1,2 m

Geschütze:

  • 38-cm-Schnelladekanone C/34 auf Doppellafette mit Panzerturm
  • Länge: 19,63 m
  • Gewicht: 111 Tonnen
  • Seitenrichtwinkel: 360°
  • Elevationswinkel: −5 ½° bis +30°
  • Schussweite: Panzerbrisanzgeschoss (800 kg) = 42,1 km; Panzergranate (495 kg) = 54,9 km
  • Feuergeschwindigkeit: 2 Schuss pro Rohr/Minute

Bei den Rohren handelte es sich um vier der sechs 38-cm-Rohre des beschädigten und außer Dienst gestellten Schlachtschiffes Gneisenau, welches diese nach der Umrüstung von drei 28-cm-Drillings-Türmen zu drei 38-cm-Türmen (in Doppelrohraufstellung) bekommen sollte. Die Tirpitz-Stellung wurde jedoch nie fertiggestellt. Zum Zeitpunkt der deutschen Kapitulation lagen die vier Kanonen auf Schwerlastwagen im Bahnhof von Guldager zwischen Varde und Esbjerg, da die Brücken in Varde für die über 110 Tonnen schweren Wagen nicht ausgelegt waren.

Nach Fertigstellung sollten alle Bunker zur Tarnung und zum Schutz weitgehend in Sand eingebettet und bepflanzt werden. Unterirdische Gänge oder Splitterschutzgräben sollten die Verbindung zwischen den Bunkern herstellen. Für den Transport der Geschosse war eine Schmalspurbahn vorgesehen.

Preise & Öffnungszeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise
Art Preis
Erwachsene 145,00 DKK
Gruppenrabatt (mindesten 10 pers.) 115,00 DKK
Kinder, 0-18 kostenlos
Jahreskarte 240,00 DKK
Öffungszeiten
täglich

1. April – 30. Juni 10.00 - 17.00 Uhr

1. Juli - 15. August 10.00 - 18.00 Uhr

16. August - 30. November 10.00 - 17.00 Uhr

24., 25., und 31. Dezember und 1. Januar Geschlossen

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Videos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bjarke Ingels fortæller om Tirpitz ved Blåvand

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien zu Tirpitz bei Wikimedia Commons

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Dieses Thema wird auch in der Wikipedia unter dem Titel Tirpitz-Stellung behandelt. Hier im Skandinavien-Wiki befinden sich Ergänzungen, die zusätzlich von Bedeutung sind (siehe Mitarbeit).
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